Frank-Michael Preuss

Posts Tagged ‘roman’

Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“

In Allgemeines on 28. März 2017 at 07:11

Ein ebenso spannender wie poetischer Roman über die größte aller Sehnsüchte: der nach uns selbst.

Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“ https://pragenturhannover.wordpress.com/2017/03/28/stefan-beuse-das-buch-der-wunder/

Familienbild mit dickem Kind

In Allgemeines on 22. Dezember 2016 at 08:48

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Ein altes Familienfoto. Ich sehe dieses Bild wie durch fließendes Wasser. Wer waren diese Frauen und Männer wirklich? Waren sie so rau und streng, wie sie aussahen? Liebten oder ertrugen sie sich? Was würden sie erzählen, wenn sie die Gewohnheit hätten, von sich zu erzählen, die ihnen gewiss fehlt?

In ihrer Kindheit hat Margherita immer eine Schar von Tanten und Großtanten um sich: die sanfte Polonia, die als Hebamme alle im Dorf auf die Welt gebracht hat, Michin, die Seelenverwandte mit dem scharfen Witz, die schon als junges Mädchen mit ihren Schwestern in die Fabrik arbeiten geht, und vor allem Ninin, der Fixstern in dieser bitterarmen piemontesischen Bauernfamilie: Ninin mit ihrer unermüdlichen Arbeit und Hingabe für ihre Geschwister, für die Neffen und Nichten, auch für Maria, das Auswandererkind, das mit acht Jahren allein aus Amerika zurückkommt. Maria ist die erste der Familie, die sich mit einem Laden selbständig macht.

Über ein Jahrhundert umspannt Margherita Giacobinos persönliche Familiensaga, in der sie die Ränder der großen Geschichte erkundet und vor allem den Frauen ein Denkmal setzt. Es ist eine Geschichte von bitterer Armut und harter Arbeit, eine Geschichte von Auswanderung und Wanderarbeit, von der Kriegsgefangenschaft des Vaters im fernen Deutschland, aber auch die Geschichte des ökonomischen Wandels und einer allmählichen Emanzipation der Frauen.

Margherita Giacobino, geboren 1952, lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Regisseurin in Turin. Sie übersetzte u.a. Werke von Emily Brontë und Gustave Flaubert ins Italienische. In Deutschland wurde sie vor allem mit ihrem Roman Hausfrauen in der Hölle und der literarischen Travestie Elinor Rigby – Eine Amerikanerin in Paris bekannt.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Der gute Banker

In Allgemeines on 19. Oktober 2016 at 12:14

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Hat Claude Martingale gehofft, er könne seinem Leben als Banker durch seinen Umzug von Paris nach Dublin die ersehnte Wende geben? Sein neuer Job in der aufstrebenden Bank von Torabundo raubt ihm jedenfalls schnell jegliche Illusion. Auch hier verbringt er, wie alle seine Kollegen, seine Tage und Nächte einzig im Dienste des Geldes.

In diese lähmende Eintönigkeit platzt der Schriftsteller Paul, der, auf der Suche nach neuem Stoff, Claude zu seinem modernen Jedermann erkoren hat, zum Helden seines künftigen literarischen Meisterwerks. Unter Pauls höchst erfindungsreichem Einfluss wird Claudes Leben tatsächlich aufregender, besonders als die schöne griechische Kellnerin Ariadne ins Geschehen tritt.

Doch Paul treibt ein doppeltes Spiel, und auch die Bank von Torabundo erweist sich als weniger ehrenwert als erhofft: zwielichtige Übernahmen, dubioser Derivatehandel und eine neue Unternehmensstrategie, die sich »kontraintuitives Handeln« nennt – kann das alles gut gehen?

Paul Murray, geboren 1975, studierte Englische Literatur und Creative Writing an der University of East Anglia. Danach arbeitete er als Buchhändler. Nach An Evening of Long Goodbyes (2005) und dem Bestseller Skippy stirbt (2011) ist dies sein dritter Roman. Er lebt in Dublin und gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der irischen Literatur.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

In Allgemeines on 19. Mai 2016 at 09:17

„Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.“

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Jules und seine Geschwister Marty und Liz sind grundverschieden, doch ein tragisches Ereignis prägt alle drei: Behütet aufgewachsen, haben sie als Kinder ihre Eltern durch einen Unfall verloren. Obwohl sie auf dasselbe Internat kommen, geht jeder seinen eigenen Weg, sie werden sich fremd und verlieren einander aus den Augen.

Vor allem der einst so selbstbewusste Jules zieht sich immer mehr in seine Traumwelten zurück. Nur mit der geheimnisvollen Alva schließt er Freundschaft, doch erst Jahre später wird er begreifen, was sie ihm bedeutet – und was sie ihm immer verschwiegen hat. Als Erwachsener begegnet er Alva wieder. Es sieht so aus, als könnten sie die verlorene Zeit zurückgewinnen, doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Sein dritter Roman ›Fast genial‹ stand monatelang auf der Bestsellerliste. Nach Jahren in Barcelona lebt Wells inzwischen wieder in Berlin.

Verlag: http://diogenes.ch

Alles kann warten – ein Roadtrip

In Allgemeines on 9. Mai 2016 at 08:02

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»Dieser Marc Hofmann schreibt manchmal sanft, manchmal rau, manchmal nimmt er richtig Fahrt auf, manchmal bremst er hinein in die Lakonie. Ein Roman wie ein Bruce-Springsteen-Song!« (Hannes Ringlstetter, »Schinderhannes«)

Paul ist Anfang 40 und Lehrer. Ein Haus, einen Garten, eine Familie hat er auch. Doch irgendwo zwischen Beruf und Alltag hat er sich selbst verloren.

Als seine Mutter ihm klarmacht, dass nicht mehr viel Zeit bleiben wird, um endlich den Streit mit seinem Vater beizulegen, ergreift ihn schlagartig das Gefühl etwas ändern zu müssen.

Zusammen mit seinen Kumpels aus Kindheitstagen Robert und Immel macht er sich auf den Weg in die alte Heimat. Ihr eigentliches Ziel verlieren die drei Freunde aber schnell aus den Augen, denn nicht nur Paul stellt sich die Frage, ob er eigentlich das Leben lebt, das er immer leben wollte. Robert, der Arzt und egoistische Workaholic, vernachlässigt alle, die ihm nahestehen. Und Immel, der Lebenskünstler, verweigert sich jeder Verpflichtung und lebt noch immer wie ein Teenager.

Alle drei stürzen sich in ein Abenteuer nach dem nächsten, lassen ihre gemeinsame Leidenschaft für Popmusik und Alltagsweisheiten hochleben und genießen es in vollen Zügen, sich endlich mal wieder frei zu fühlen.

Doch am Ende der Reise muss sich jeder der drei Männer die Frage stellen: Kann man ein Leben, das man einmal aus der Hand gegeben hat, wieder zurückholen?

Marc Hofmann, geboren 1972, ist Gymnasiallehrer für Deutsch und Englisch. Und weil er daneben so viel Zeit hat, ist er auch Liedermacher, Kabarettist und Autor. Sein Debütalbum Lieder von der unsicheren Seite erschien im Herbst 2015, genau wie sein Debütroman Der Klassenfeind (Tropen/Klett-Cotta). Mit dem gleichnamigen Bühnenprogramm tourt er durch die Republik. Alles kann warten ist sein zweiter Roman. Marc Hofmann lebt in der Nähe von Freiburg.

Verlag: http://www.conbook-verlag.de/buecher/alles-kann-warten/

Von einem der auszog, um das Normale zu fürchten

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 16. März 2012 at 06:58

„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson

Wer „Das Jahr des Hasen“ von Arto Paasilinna gelesen hat, ist mit der nordischen Mentalität in der Literatur bereits vertraut. Auch bei Jonas Jonasson und seinem Debutroman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ geht es um einen „komischen“ Roman, der allerdings auch ernste Seiten aufzuweisen vermag, wenn auch meist im unschuldigen Plauderton eines schwedischen Forrest Gump. So wird manche geschichtliche Tragödie als Slapstick vorgeführt, was man mögen kann oder auch nicht.

Der Inhalt ist bizarr, schräg und in jedem Falle auch höchst unwahrscheinlich. Mit genanntem Hundertjährigen und einigen nicht minder außergewöhnlichen Haupt- und Nebendarstellern und einem sehr großen Haustier wird ein Erzählfaden gesponnen, der uns durch ein Jahrhundert Zeitgeschichte und eine sehr aktuelle Geschichte auf Kriminiveau bringt.

Einfallsreich ist die Geschichte dabei allemal, und erheblich viel lustiger und inhaltsreicher als manch anderes Buch auf dem belletristischen Markt. Jedoch muss man mit bereits genannten Referenzen auch eindeutig plagiatistische Tendenzen betonen, denn die Äquivalente für solch einen Roman gibt es bereits mehrfach und alle funktionieren nach einem ähnlichen Strickmuster. Das Rad hat Jonasson mit diesem Buch nicht neu erfunden, jedoch liest es sich unglaublich kurzweilig und macht ganz einfach Spaß.

Autor: Frank-Michael Preuss http://www.fmpreuss.de

Inhalt: Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht. Jonas Jonasson erzählt in seinem Bestseller von einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war.

Jonas Jonasson, geb. 1962 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist unter anderem für die Zeitungen „Smålandsposten“ und „Expressen“. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Doch nach 20 Jahren in der Medienwelt verkaufte er alles und zog in den Schweizer Kanton Tessin. Sein Roman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ trat in Schweden eine regelrechte Allan-Karlsson-Manie los. Inzwischen erscheint der Titel in ganz Europa und entwickelt sich zu einem internationalen Bestseller. Zurzeit schreibt Jonasson an einem zweiten Roman.

zum Verlag: http://www.randomhouse.de/Paperback/Der-Hundertjaehrige-der-aus-dem-Fenster-stieg-und-verschwand-Roman/Jonas-Jonasson/e353913.rhd

Yves Ravey – Bruderliebe

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 13. März 2012 at 10:33

Zwanzig Jahre ist es her, dass Jerry und Max sich zuletzt gesehen haben. Doch jetzt holt Max den älteren Bruder an einem grenznahen Bahnhof in der Schweiz ab und schmuggelt ihn auf Skiern über die Berge nach Frankreich. Kaum ein Wort fällt zwischen den ungleichen Brüdern, denn der Plan steht fest: Jerry, ehemals Kämpfer in Afghanistan, soll helfen, die Tochter von Max’ Chef zu entführen. Es geht um eine halbe Million Euro – und ein perfektes Verbrechen. Denn niemand im Ort wird Jerry wiedererkennen, und niemand würde auf die Idee kommen, Max, den langjährigen Vertrauten des Chefs, zu verdächtigen.

Doch bald stockt die perfekte Maschinerie, ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Hat Jerry mit dem selbstbewussten Mädchen, das Max zurückgewiesen hatte, andere Absichten? Warum zeigt er sich dem Entführungsopfer ohne Maske? Wer hat das Spiel in der Hand, bestimmt die Regeln?

Yves Ravey lehrt als Professor für bildende Kunst in seiner Geburtsstadt Besançon. Er ist Autor zahlreicher Romane und Theaterstücke und wurde vor kurzem für sein Gesamtwerk mit dem Schweizer Prix Renfer ausgezeichnet.

Verlags-URL: http://www.kunstmann.de/titel-7-7/bruderliebe-741

Josef Bierbichler – Mittelreich

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 13. Januar 2012 at 08:08

Im Ersten Weltkrieg zerschlägt eine feindliche Kugel zuerst den Stahlhelm und dann den Schädel des ältesten Sohnes vom Seewirt. Also muß sein jüngerer Bruder Pankraz das väterliche Erbe antreten. Der überlebt zwar den zweiten großen Krieg, wäre aber trotzdem lieber Künstler als Bauer und Gastwirt geworden. Da braucht es schon einen Jahrhundertsturm, der droht, Haus und Hof in den See zu blasen, damit aus Pankraz doch noch ein brauchbarer Unternehmer und Familienvater wird. Aber als der eigene Sohn ihn später anfleht, ihm die Erziehung im katholischen Internat zu ersparen, versteht er ihn nicht. Zu sehr ist man in diesen Zeiten mit anderem beschäftigt: das Vergangene vergangen sein zu lassen und die Geschäftsbedingungen der neuen Gegenwart zu studieren.

Eine Seewirtschaft in Bayern, bizarre Gäste und eine Familie über drei Generationen, heillos verstrickt ins ungeliebte Erbe. Josef Bierbichler, der große Menschendarsteller des deutschen Theaters und Films, erzählt hundert Jahre Deutschland. Ein Epos über Krieg und Zerstörung, alte Macht und neuen Wohlstand, über die vermeintlich fetten Jahre.

Josef Bierbichler wurde 1948 auf einem Bauernhof in Ambach am Starnberger See geboren. Schon während der Schulzeit auf einem Klosterinternat kam er mit dem Theater in Berührung und spielte anschließend auf einer Bauernbühne. Trotz dieser Bühnenerfahrung kam der Entschluss, berufsmäßiger Schauspieler zu werden, erst sehr spät, Bierbichler war bereits 23 Jahre alt, als er das Studium an der Otto Falckenberg Schule aufnahm.

Mitte der siebziger Jahre lernte Josef Bierbichler den Dramatiker und Regisseur Herbert Achternbusch kennen, und die beiden arbeiteten in zahlreichen Filmen zusammen, beginnend Atlantikschwimmer (1975), Bierkampf (1977) und Servus Bayern (1977). Außerdem drehte Bierbichler mit Regisseuren wie Werner Herzog, Michael Haneke, Jan Schütte und Tom Tykwer und war auf den wichtigsten Bühnen des deutschsprachigen Theaters zu sehen.

Von der Jury des Fachblattes Theater heute wurde Josef Bierbichler mehrfach zum Schauspieler des Jahres ernannt und u.a. mit dem „Gertrude-Eysoldt-Ring“ ausgezeichnet. Für Hierankl (2003), seine erste Zusammenarbeit mit Regisseur Hans Steinbichler, wurde Bierbichler als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert und zudem mit dem Adolf-Grimme-Preis mit Gold ausgezeichnet.

Verlags-URL: http://www.suhrkamp.de/buecher/mittelreich-josef_bierbichler_42268.html

Der gute Psychologe

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 3. November 2011 at 09:33

Ein humorvoller und kluger Roman über die geheimnisvolle Welt der Psychotherapie

Er ist Psychologe, sein Spezialgebiet die Angst. Am Tag praktiziert er, am Abend erklärt er Studenten, was eine gute Therapie ausmacht. Als er wenig begeistert eine Nachtclubtänzerin mit Auftrittsphobie als Klientin annimmt, ahnt er nicht, wie sehr deren Probleme und Geheimnisse auf sein eigenes Leben abstrahlen werden.

Sie kommt freitags um vier, und für sie hat der Psychologe eine Ausnahme gemacht, denn eigentlich arbeitet er nur bis drei. Doch der Fall der Nachtclubtänzerin, die wegen Panikattacken auf der Bühne nicht mehr auftreten kann, interessiert ihn. Über ihren Fall kann er mit seiner Kollegin Nina sprechen. Das lässt Nina zu. Nicht aber, dass er über seine Liebe zu ihr redet. Obwohl es ein gemeinsames Kind gibt. Der Psychologe versucht, seine Gefühle im Zaum zu halten. Er predigt seinen Studenten, was ein guter Psychologe alles können muss. Was er auf keinen Fall tun darf. Und dann passiert es ihm doch: Die Grenze zwischen dem Persönlichen und dem Professionellen wird auf gefährliche Art verwischt.

Ein köstlicher und lehrreicher Roman über die Widersprüche zwischen Theorie und Praxis, über das Chaos im eigenen Gefühlshaushalt und über das Einzige, was wirklich zählt im Leben: die Liebe in all ihren Erscheinungsformen.

Web-Special: http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=30651

Benedict Wells – Fast genial

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 12. Oktober 2011 at 11:22

Die unglaubliche, aber wahre Geschichte über einen mittellosen Jungen aus dem Trailerpark, der eines Tages erfährt, dass sein ihm unbekannter Vater ein Genie ist, und sich auf die Suche nach ihm macht – das Abenteuer seines Lebens.

Mehr zum Inhalt: Francis, knapp achtzehn, wohnt mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem heruntergekommenen Trailerpark in New Jersey und sieht sein Leben schon dort enden. Bis zu dem Tag, an dem er die Wahrheit über seine Zeugung erfährt. Offenbar verdankt er seine Existenz einem absurden Experiment, an dem seine Mutter damals teilgenommen hat. Sein Vater ist zudem kein Versager, der die Familie im Stich ließ, sondern ein genialer Wissenschaftler aus Harvard. Eine Begegnung mit ihm könnte Francis’ Leben verändern.

Zusammen mit seinem besten Freund Grover, einem verschrobenen Superhirn, und dem Mädchen seines Herzens, der labilen, unberechenbaren Anne-May, macht er sich auf eine Reise quer durchs Land zur Westküste, um seinen Vater zu finden. Francis will wissen, wer er ist, und zu verlieren hat er nichts – oder doch? Ein dramatischer Erkundungstrip mit immer neuen Wendungen und einem im wahrsten Sinn atemberaubenden Showdown.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008 und wurde mit dem bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. ›Spinner‹ (2009), seinen ersten Roman, schrieb er mit neunzehn.

Verlagsinfo: http://www.diogenes.ch/leser/katalog/nach_autoren/a-z/w/9783257067897/buch

Am Anfang war die Nacht Musik

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 11. Oktober 2011 at 15:36

Wenn Schweigen tönt, Dunkelheit strahlt und Wörter bewegen – der erste Roman von Alissa Walser.

Wien, 1777. Franz Anton Mesmer ist der wohl berühmteste Arzt seiner Zeit, als man ihm einen scheinbar hoffnungslosen Fall überträgt: Er soll das Wunderkind Maria Theresia heilen, eine blinde Pianistin und Sängerin.

Als Franz Anton Mesmer das blinde Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden. Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können, und hofft insgeheim, durch diesen spektakulären Fall die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaften zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen, und bald gibt es erste Heilerfolge …

In ihrer hochmusikalischen Sprache nimmt Alissa Walser uns mit auf eine einzigartige literarische Reise. Ein Roman von bestrickender Schönheit über Krankheit und Gesundheit, über Musik und Wissenschaft, über die fünf Sinne, über Männer und Frauen oder ganz einfach über das Menschsein.

Alissa Walser, geboren 1961, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie als Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Für ihre Erzählung »Geschenkt« wurden ihr 1992 der Ingeborg-Bachmann-Preis und der Bettina-von-Arnim-Preis verliehen. 1994 erschien ihr Buch »Dies ist nicht meine ganze Geschichte«, im Frühjahr 2000 folgte der Erzählband »Die kleinere Hälfte der Welt«. Als Übersetzerin hat Alissa Walser außerdem die Tagebücher von Sylvia Plath sowie Theaterstücke unter anderem von Joyce Carol Oates, Edward Albee, Marsha Norman und Christopher Hampton ins Deutsche übertragen. 2009 erhielt sie für Ihre Übersetzung der Gedichte Sylvia Plaths den Paul-Scheerbart-Preis. Ihre eigenen Erzählungen wurden in englischer Übersetzung unter anderem in literarischen Zeitungen wie Open City und Grand Street veröffentlicht. Nach ihrem Roman »Am Anfang war die Nacht Musik«, für den sie den Spycher-Literaturpreis-Leuk 2010 erhalten hat, erschien zuletzt ihr Erzählungsband »Immer ich«.

Lesungsvideo: http://www.zehnseiten.de/start.php?dl=1&id=82

Verlagsinfo: http://www.piper-verlag.de/belletristik/buch.php?id=16112

Doris Dörrie – Alles inklusive

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 28. September 2011 at 15:54

Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier äußerst unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens. Aber kann man das Glück buchen wie einen Urlaub, alles inklusive?

Mehr zum Inhalt: Ihren albernen Vornamen verdankt Apple ihrer Hippie-Mutter Ingrid. Das, ein paar Neurosen und die Liebe zu gebügelten Blusen und Bürgerlichkeit. Nie mehr will Apple so chaotisch leben wie in ihrer Kindheit. Wie damals in Spanien in dem Zelt am Hippie-Strand, im Sommer 1976, als Apples Mutter Karl Birker kennenlernte. Ingrid, die Strandkönigin von Torremolinos, barbusig, schön und verwegen, und Karl, der Bankangestellte aus Hannover mit Frau und Sohn und schmuckem Ferienhaus, verliebten sich Hals über Kopf ineinander – mit unausdenklichen Folgen für fünf Menschen.

Dreißig Jahre später reiht die erwachsene Apple ein Liebesdesaster ans andere, während ihre beste Freundin Susi ein Haus in Spanien sucht. Dort, unter der Sonne des Südens, soll Susis schwerkranker Mann Ralf endlich gesund werden. Und Ingrid, auch mit über sechzig noch ein rebellischer Freigeist, kehrt nach drei Jahrzehnten an den Schauplatz jener verhängnisvollen Sommerliebe zurück. Vor lauter Hotelbunkern erkennt sie das einstige Fischerdorf kaum wieder – mit manchen alten Bekannten ergeht es ihr genauso … Ein herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, über die Zumutungen der Liebe und das Glück der Freundschaft, und über unsere ewige Sehnsucht nach dem Süden.

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. ›Männer‹, ihr dritter Kinofilm, wurde ein Welterfolg. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm ›Die Friseuse‹ und die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete ZDF-Serie ›Klimawechsel‹, beide 2010) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin einen Namen gemacht. Sie lebt in München.

Verlagsinfo: http://www.diogenes.ch/leser/katalog/nach_autoren/a-z/d/9783257067811/buch

Frauen – der Roman von Steinar Bragi

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 14. September 2011 at 09:46

Die junge Künstlerin Eva Einársdottir trifft sich in New York mit einem isländischen Banker, der ihr eine Förderung ihres nächsten Dokumentarfilms in Aussicht gestellt hat. Es geht ihr nicht gut. Beruflich nicht, und auch privat steht sie vor einem Scherbenhaufen: Hrafn, ihre große Liebe, hat sich von ihr abgewendet und ist zurück nach Island gegangen. Er ist mit dem plötzlichen Tod ihrer kleinen Tochter nicht fertig geworden. Und sie auch nicht. Sie betäubt sich mit Alkohol und Zigaretten und kann nur daran denken, Hrafn wieder zurückzuholen.

Im Gespräch mit dem Banker erzählt sie mehr von sich, als sie will, und er bietet ihr an, sein verwaistes Luxusappartement in Reykjavik zu hüten. Ein Glücksfall. Aber als sie dort ist, hat Eva immer mehr das Gefühl, dass man sie in eine Falle gelockt hat. Dass sie das Objekt einer perfiden Inszenierung ist, in der die Grenzen zwischen Realität, Albtraum und Kunst zunehmend verschwimmen…

Wie ein Thriller beginnt der Roman des jungen isländischen Autors Steinar Bragi und zeichnet das vielleicht radikalste Bild Islands vor der Finanzkrise – ein Land, in dem unter der Oberfläche des letzten Booms immer das Unheimliche, der Wahnsinn und das Grauen lauern.

Steinar Bragi, geboren 1975, studierte Komparatistik und Philosophie an der Universität Island. Mit 23 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband »Svarthol« und seinen ersten Roman »Turnin«. Sein Roman »Frauen« wurde von der Kritik hoch gelobt und für den Nordic Council Literature Prize nominiert.

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.kunstmann.de/titel-0-0/frauen-699

Damals, am Meer

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 1. Juli 2011 at 15:14

Back to the roots: drei Männer in einem Auto, auf einer Reise quer durch Italien, zurück ans Meer.

Drei Männer in einem Auto, drei Generationen auf einer Reise quer durch Italien. Nicola und sein Vater haben sich breitschlagen lassen, Großvater Leonardo zu begleiten, um die Wohnung am Meer zu verkaufen, unten in Apulien, wo schon lange keiner mehr war. Das sind sie dem Nonno schuldig, der, »groß und stark wie ein Krieger«, Analphabet und Kommunist, alle Kinder und Enkel der Familie erzogen hat, die der Arbeit wegen in den Norden gezogen ist. Doch jetzt scheint die große Familie auseinanderzufallen, und für jeden stellt sich die Frage: Wo bin ich wirklich zu Hause?

Widerwillig machen sich Großvater, Vater und Sohn gemeinsam auf den Weg, jeder erfüllt von seinen ganz eigenen Erinnerungen. Für Nicola ist »la casa al mare« das Feriendomizil, der Ort der ersten Liebschaften, für den Vater die Erinnerung an seine eigene Jugend, für Nonno Leonardo die Heimat, in die doch alle einmal zurückkehren wollten, das letzte gemeinsame Bindeglied. Behutsam nähern sich die drei ganz unterschiedlichen Männer einander an. Drei Generationen, die sich erinnern, drei Sprachen, um das Italien von gestern und heute zu erzählen, die Emigration und den Verlust der Wurzeln, den Wunsch, neu aufzubrechen und einen Ort zu finden, an dem man bleiben will.

Marco Balzano wurde in Mailand geboren, wo er Italienische Literatur unterrichtet. Er schreibt für Zeitschriften und hat bereits einen Gedichtband und Essays veröffentlicht. »Damals, am Meer« ist sein erster Roman.

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.kunstmann.de/titel-0-0/damals_am_meer-734

Die Kündigung – Hubertus Meyer-Burckhardt

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 21. April 2011 at 07:08

Mit den Trade Winds leben – das war für Simon Kannstatt globale Aufgabe und Erfüllung zugleich. Im Topmanagement einer Investmentfirma zuhause zu sein bedeutet das eigene Zuhause nur selten zu sehen. Entfremdung ist oft der Preis für wirtschaftlichen Erfolg auf höchster Ebene. Entfremdung heißt aber auch: die eigene Persönlichkeit zu rationalisieren und im Sinne der gestellten Aufgabe zu funktionieren. Als Manager auf Top-Niveau ist er ein gewichtiges Rad im Ablauf von Angebot und Nachfrage – glaubt er zumindest. Deshalb trifft ihn die plötzliche Kündigung wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Und er bleibt dort, wo er sich am sichersten fühlt: auf den Flughäfen zwischen Zürich und London und langsam wird aus der Kündigung Gewissheit – was bleibt von seiner Person ohne die Funktion?

Hubertus Meyer-Burckhardt hat ein Buch über Business, Konventionen und Entfremdungen geschrieben. Privatleben, Träume und Visionen erobern erst langsam wieder das Denken des gefeuerten Protagonisten. Schräg, skurril und ungewöhnlich ist der Weg dorthin – geschrieben in einer Sprache, die den Insider und Kenner verrät. Als Vorstandsmitglied der Axel Springer AG und der ProSiebenSat1 Media AG ist Meyer-Burckhardt erfahren im Abwickeln von Unternehmensprozessen und im Umgang dem gehobenen Management. Das Verständnis um das Ringen der Persönlichkeit mit dem ureigensten Inneren und dem Wiederfinden verloren gegangener, verloren geglaubter Träume bringt er glaubhaft auf den Punkt.

Als seine zentrale Buchgestalt die Spur über den Ozean in Richtung New York aufnimmt, beginnt seine alte Persönlichkeit den Kampf mit den Konventionen und begegnet einigen markanten Typen, die den Handlungsverlauf auf eine neue Ebene abdriften lassen. Ironisch und prägnant wird aus der „Kündigung“ ein endogener Prozess, der einen staunenden und irritierten Leser hinterlässt.

Was passiert mit einem Menschen, der den eigenen inneren Druck ins Phantastische expandieren lässt, ohne dass er die Realität bindend mit einbezieht? Wie viel muss ein Mensch sein Leben lang verdrängen, bevor er es zulässt, dass ein einschneidendes Ereignis sein gesamtes Koordinatensystem verzerrt und auflöst? Wie finden wir uns mit unserer eigenen Persönlichkeit zurecht, wenn wir unser Wertesystem ausschließlich auf Anpassung aufgebaut haben? Verschwinden wir am Schluss mit einem Knall oder finden wir die verborgene Tür ins nächste Level unserer eigenen Lebensgeschichte?

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Camouflage – und dann kommt die Angst

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 29. März 2011 at 09:48

Ein utopischer Thriller über zwei Frauen, Intrigen der Macht und die Grenzen dessen, was wir für die Wirklichkeit halten

Vom Geheimtipp zum Kultroman – Rund elf Jahre nach Erstveröffentlichung erscheint der utopische Roman als überarbeitete Version neu in der Edition BoD. Entdeckt von Herausgeber Vito von Eichborn, der für seine Edition nur 12 Bücher pro Jahr auswählt.

»Die virtuellen Ebenen und die Alltagsereignisse verhaken sich Schritt für Schritt ineinander. Die Freundinnen verkrachen sich. Ihre beruflichen Positionen gehen kaputt. Banale Geschehnisse – essen, wohnen, autofahren – und unerklärliche äußere und innerliche Verschiebungen werden zum Thriller, der Leslie wie den Leser immer weiter in den Strudel des Unerklärbaren zieht.«

Camouflage passiert. Wenn man es am wenigsten erwartet. Sie stehen nachts auf, das Licht bleibt aus. Sie kennen ja den Weg. Doch dann kommt die Angst. Denn im Dunkeln lauert etwas. Und manchmal berührt es Sie. Es ist die zweite Realität, die Sie da spüren. Eine Welt, die sich meistens hinter dem versteckt, was wir für wirklich halten. Natürlich sprechen Sie nicht darüber. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Oder unplugged: Ein Würfel trifft ein Quadrat und erklärt ihm die Sache mit der dritten Dimension. Das Quadrat versteht – und hört auf zu existieren.

Kathrin Elfman, Jahrgang 1968, ist Autorin, Musikerin und Ghostwriterin. Ihr Motto: »Schreiben ist Rock ’n‘ Roll. Nur wenn es sich nach etwas anfühlt, ist es gut. « Zu ihren Vorbildern zählen E.T.A. Hoffmann, Philip K. Dick und Isaac Asimov. Ihre Publikationsliste umfasst derzeit mehr als 800 Werke, darunter Romane, Kolumnen, Essays, Kurzgeschichten, Hörspiele, Drehbücher und Musik. Sie gilt als Expertin für metasoziale Phänomene in virtuellen Netzwerken. In ihren Geschichten dreht sich alles um zwei Themen: die Liebe – und die große Frage, wie das entsteht, was wir Wirklichkeit nennen.

Books on Demand

Paperback, 324 Seiten

ISBN 978-3-8423-1989-9

http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=460898

Noch eine Theorie über das Glück

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 23. März 2011 at 07:21

Mit zwölf sauste Paul Guest zum Spaß auf einem alten Fahrrad einen Hang hinunter, als er merkte, dass die Bremsen nicht funktionierten. In dem Graben vor ihm lag ein Betonrohr, und er brach sich zwei Halswirbel.

Mit zwölf gelähmt zu sein, unfähig, auch nur einen Muskel zu kontrollieren – die Chance, je wieder ein selbstbestimmtes, eigenständiges Leben zu führen, war gleich null. Paul Guest schaffte es trotzdem. »Noch eine Theorie über das Glück« ist die Geschichte einer Rückeroberung, eines ganz anderen Wegs ins Erwachsenenleben – eine Geschichte voller Humor und Selbstironie, Lebensmut und poetischer Kraft. Hautnah und berührend erzählt Paul Guest von dem Heranwachsenden, der, in seinen Körper eingesperrt, in einem Sturm der Gefühle zu bestehen versucht.

Erzählt von seiner Angst vor falschem Mitleid, seinem Kampf um einen Rest von Intimität und Unabhängigkeit, seiner Verblüffung, als sich ein Mädchen in ihn verliebt. Der überschäumenden Hoffnung, als die ersten Empfindungen wiederkehren. Und davon, wie er nach und nach die Kontrolle über sein Leben zurückgewinnt, sich neu erfindet: die ersten Gedichte schreibt, in eine andere Stadt zieht, ein Buch veröffentlicht, die Liebe entdeckt.

Paul Guest – Noch eine Theorie über das Glück

Aus dem Englischen von Malte Krutzsch

Gebunden mit Schutzumschlag

176 Seiten, 18.90 EUR

ISBN 978-3-88897-706-0

http://bit.ly/hkg5ya

Astrid Rosenfeld – Adams Erbe

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 9. März 2011 at 16:38

Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie – aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begegnung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern.

Inhalt: Berlin, 2004. Edward Cohen, Besitzer einer angesagten Modeboutique, hört seit seiner turbulenten Kindheit immer wieder, wie sehr er Adam gleicht – seinem Großonkel, den er nie gekannt hat, dem schwarzen Schaf der Familie. In dem Moment, in dem Edwards Berliner Leben in tausend Stücke zerbricht, fällt ihm Adams Vermächtnis in die Hände: ein Stapel Papier, adressiert an eine gewisse Anna Guzlowski.

Berlin, 1938. Adam Cohen ist ein Träumer. Aber er wächst als jüdischer Junge in den dreißiger Jahren in Deutschland auf, und das ist keine Zeit zum Träumen. Selbst wenn man eine so exzentrische Dame wie Edda Klingmann zur Großmutter hat, die ihren Enkel die wichtigen Dinge des Lebens gelehrt hat – nur das Fürchten nicht. Als Adam mit achtzehn Anna kennenlernt, weiß er, wovon seine Träume immer gehandelt haben. Doch während die Familie Cohen die Emigration nach England vorbereitet, verschwindet Anna in der Nacht des 9. Novembers 1938 spurlos. Wo soll Adam sie suchen? Sechzig Jahre später liest Edward atemlos Seite um Seite und erfährt, wie weit Adam auf seiner Suche nach Anna gegangen ist… Bewegend und mit unerschrockenem Humor erzählt Astrid Rosenfeld von Schicksalen und großen Gefühlen und davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart durchdringt.

Roman, Hardcover Leinen, 400 Seiten

ISBN 978-3-257-06772-9

€ (D) 21.90 / sFr 36.90* / € (A) 22.60

http://www.diogenes.ch/presse/neuebuecher/hardcover/alle/9783257067729/buch

Es war einmal Indianerland – Nils Mohl bei rororo

In Allgemeines on 1. Februar 2011 at 12:07

„Ich brauche ein Auto, ich brauche Geld, ich brauche Schlaf. Was ich habe, sind eine Mütze, noch fünf Tage Sommerferien, die Bohrmaschine von Edda.“

Für Mohls Roman gilt, was auch schon für seine preisgekrönten Kurzgeschichten galt: „Prosa, deren Skurrilität und deren schnelle Schnitte an Filme wie „Short Cuts“ oder „Pulp Fiction“ erinnern“. Hamburger Abendblatt

Nils Mohl gehört dem „Forum Hamburger Autoren“ an und unterrichtet Schreibtechnik an der Universität.

rororo, rororo rotfuchs

Paperback, 352 S.

01.02.2011 – 12,99 €

978-3-499-21552-0

http://www.rowohlt.de/buch/Nils_Mohl_Es_war_einmal_Indianerland.2784448.html

Skippy stirbt – der dreibändige Roman von Paul Murray

In Allgemeines on 10. Januar 2011 at 09:31

Ruprecht Van Doren ist ein übergewichtiges Genie, seine Hobbies sind komplexe Mathematik und die Suche nach außerirdischer Intelligenz.

Mit Daniel ›Skippy‹ Juster teilt er sich ein Zimmer im Turm des Seabrook College, einer altehrwürdigen Dubliner Institution, in der sich keiner so richtig für die beiden interessiert. Aber als Skippy sich in Lori verliebt, eine Frisbee spielende Schönheit aus der Mädchenschule gegenüber, haben auf einmal alle möglichen Leute Interesse – auch Carl, Teilzeit-Drogendealer und offizieller Schulpsychopath.

Während seine Lehrer mit der Modernisierung kämpfen und Ruprecht versucht, ein Portal in ein paralleles Universum zu öffnen, steuert Skippy, im Namen der Liebe, auf einen Showdown zu – in Form eines fatalen Doughnut-Wettessens, das nur eine Person überleben wird …

Pressestimmen:

Ein lauter, witziger, tragischer und unendlich ­einfalls­reicher Roman – Paul Murray schreibt ­einfach brillant! The Times

Paul Murrays Sprachmächtigkeit ist beeindruckend – eine Kombination aus unmittelbarem Witz und ­beobachtungsgenauer Poesie, die die ­elegische Schönheit des Alltags feiert. Genial. The Daily Mail

Nominiert für den Booker Prize 2010

Aus dem Englischen von Rudolf Hermstein und Martina Tichy

3 Bände im Schuber, ca. 26.00 EUR, ca. 782 Seiten

ISBN 978-3-88897-700-8

http://www.kunstmann.de