Frank-Michael Preuss

Posts Tagged ‘Kunstmann’

Deins ist Meins – Über Sharing Economy in der Neuen Wirtschaft

In Allgemeines on 14. Februar 2017 at 08:42

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Airbnb, Uber und andere Unternehmen der Sharing Economy geben sich als Speerspitze eines neuen W Airbnb, Uber und andere Unternehmen der Sharing Economy geben sich als Speerspitze eines neuen Wirtschaftens. Deins ist Meins – Über Sharing Economy in der Neuen Wirtschaft http://www.fmpreuss.de/blog/deins-ist-meins-ueber-sharing-economy-in-der-neuen-wirtschaft/

 

Familienbild mit dickem Kind

In Allgemeines on 22. Dezember 2016 at 08:48

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Ein altes Familienfoto. Ich sehe dieses Bild wie durch fließendes Wasser. Wer waren diese Frauen und Männer wirklich? Waren sie so rau und streng, wie sie aussahen? Liebten oder ertrugen sie sich? Was würden sie erzählen, wenn sie die Gewohnheit hätten, von sich zu erzählen, die ihnen gewiss fehlt?

In ihrer Kindheit hat Margherita immer eine Schar von Tanten und Großtanten um sich: die sanfte Polonia, die als Hebamme alle im Dorf auf die Welt gebracht hat, Michin, die Seelenverwandte mit dem scharfen Witz, die schon als junges Mädchen mit ihren Schwestern in die Fabrik arbeiten geht, und vor allem Ninin, der Fixstern in dieser bitterarmen piemontesischen Bauernfamilie: Ninin mit ihrer unermüdlichen Arbeit und Hingabe für ihre Geschwister, für die Neffen und Nichten, auch für Maria, das Auswandererkind, das mit acht Jahren allein aus Amerika zurückkommt. Maria ist die erste der Familie, die sich mit einem Laden selbständig macht.

Über ein Jahrhundert umspannt Margherita Giacobinos persönliche Familiensaga, in der sie die Ränder der großen Geschichte erkundet und vor allem den Frauen ein Denkmal setzt. Es ist eine Geschichte von bitterer Armut und harter Arbeit, eine Geschichte von Auswanderung und Wanderarbeit, von der Kriegsgefangenschaft des Vaters im fernen Deutschland, aber auch die Geschichte des ökonomischen Wandels und einer allmählichen Emanzipation der Frauen.

Margherita Giacobino, geboren 1952, lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Regisseurin in Turin. Sie übersetzte u.a. Werke von Emily Brontë und Gustave Flaubert ins Italienische. In Deutschland wurde sie vor allem mit ihrem Roman Hausfrauen in der Hölle und der literarischen Travestie Elinor Rigby – Eine Amerikanerin in Paris bekannt.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

In Allgemeines on 9. Dezember 2016 at 09:02

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Wenn einer von einem fremden alten Mann von der Parkbank geschubst wird, auf die eine Sekunde später ein schwerer Glasglobus mit Metallfuß kracht, fängt er an sich zu wundern. War das Absicht, dass der Alte ihn gerettet hat? (Andernfalls wäre er ja tot gewesen, erschlagen von der Welt.)

Und wer ist der Mann mit dem grauen Mantel, der jetzt dauernd auftaucht und Nähe sucht, ganz allgemein zu den Menschen, zum Erzähler aber im Besonderen? Er zieht in Hauswänden Schubladen auf, die vorher nicht da waren und in denen sich Welten verstecken, von denen auch niemand eine Ahnung hatte. Er lässt die steinernen Löwen vor der Feldherrnhalle durch Reifen springen und dirigiert kleine Regenwolken bei heiterstem Himmel herbei – und das ist alles nur der Anfang einer so großartigen wie versponnenen Geschichte voll seltsamster Ereignisse.

Dieser melancholische Alte, der gerne ein Glas Champagner trinkt: Ist das Gott, der die Einsamkeit des Universums satt hat? Ist es möglich, dass einmal nicht die Menschen Trost bei Gott suchen, sondern er bei ihnen? Ausgerechnet in diesen Zeiten? Oder, mehr noch, sogar Verzeihung, Versöhnung angesichts der eigenen unvollkommenen Schöpfung? Gott: ein Spieler, ein Künstler, ein reuiger Mann? In diesem Fall gibt es einiges zu besprechen. Und zu bestaunen, in den Tagen mit Gott.

Axel Hacke lebt als Schriftsteller und Kolumnist des Süddeutsche Zeitung Magazins in München. Er gehört zu den bekanntesten Autoren Deutschlands, seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien Das kolumnistische Manifest ( Kunstmann 2015 ).

Michael Sowa lebt seit seiner Geburt im Jahre 1945 in Berlin. Nach Abschluss eines Kunstpädagogikstudiums 1975 freier Maler und Zeichner. 1995 wurde er mit dem Olaf-Gulbransson-Preis ausgezeichnet.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Autorität und Verantwortung

In Allgemeines on 26. Oktober 2016 at 09:40

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In einer verunsicherten Gesellschaft wird der Ruf nach Autorität immer lauter: nach dem starken Staat und klar definierbaren Werten und Normen – die nicht zuletzt in der Kindererziehung wieder für klare Verhältnisse sorgen sollen. Doch haben wir uns nicht gerade von autoritären Strukturen losgesagt, von der Macht der Patriarchen, moralischen Zwängen, religiösen Dogmen?

… zum ganzen Artikel: http://www.fmpreuss.de/blog/autoritaet-und-verantwortung/

Der gute Banker

In Allgemeines on 19. Oktober 2016 at 12:14

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Hat Claude Martingale gehofft, er könne seinem Leben als Banker durch seinen Umzug von Paris nach Dublin die ersehnte Wende geben? Sein neuer Job in der aufstrebenden Bank von Torabundo raubt ihm jedenfalls schnell jegliche Illusion. Auch hier verbringt er, wie alle seine Kollegen, seine Tage und Nächte einzig im Dienste des Geldes.

In diese lähmende Eintönigkeit platzt der Schriftsteller Paul, der, auf der Suche nach neuem Stoff, Claude zu seinem modernen Jedermann erkoren hat, zum Helden seines künftigen literarischen Meisterwerks. Unter Pauls höchst erfindungsreichem Einfluss wird Claudes Leben tatsächlich aufregender, besonders als die schöne griechische Kellnerin Ariadne ins Geschehen tritt.

Doch Paul treibt ein doppeltes Spiel, und auch die Bank von Torabundo erweist sich als weniger ehrenwert als erhofft: zwielichtige Übernahmen, dubioser Derivatehandel und eine neue Unternehmensstrategie, die sich »kontraintuitives Handeln« nennt – kann das alles gut gehen?

Paul Murray, geboren 1975, studierte Englische Literatur und Creative Writing an der University of East Anglia. Danach arbeitete er als Buchhändler. Nach An Evening of Long Goodbyes (2005) und dem Bestseller Skippy stirbt (2011) ist dies sein dritter Roman. Er lebt in Dublin und gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der irischen Literatur.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Valeria Luiselli: Die Geschichte meiner Zähne

In Allgemeines on 28. April 2016 at 07:59

Valeria Luiselli May 22, 2012 was born in Mexico City in 1983 and now lives in New York, where she is completing a PhD at Columbia University.

Gustavo Sánchez hat eine Mission: Jeder seiner hässlichen Zähne muss ersetzt werden.

Glücklicherweise ist er Auktionator – der weltbeste Auktionator –, was ihm dabei hilft, Geld für die neuen Zähne zu sammeln. Dabei entdeckt er, dass es entscheidend ist, die Objekte, die er anbietet, mit Geschichten auszustatten. Das steigert ihren Wert immens. Auch wenn er noch ein paar andere Fähigkeiten besitzt, die ihm Geld verschaffen: Nach zwei Gläsern Rum kann er Janis Joplin imitieren, Glückskekse deuten und wie Christopher Kolumbus ein Hühnerei auf den Tisch stellen und beim Schwimmen den Toten Mann machen.

Das Geschichtenerzählen aber entwickelt er zur Meisterschaft. Und die Sammlung seiner Zähne berühmter Menschen kann sich sehen lassen: von Plato zu Plutarch, Michel de Montaigne, Virginia Woolf und Enrique Vila-Matas. Sanchez aber will die von Marilyn Monroe …

Valeria Luiselli hat mit der Geschichte meiner Zähne ein Buch über den kreativen Prozess, den Wert von Kunst, den Kult um literarische Berühmtheiten geschrieben, eine herrliche Mixtur aus Erinnerung, Erfindung und autobiografischer Reflexion, in deren Zentrum ein Mann mit einem »Mund voller Horror« steht. Eine exzentrische, ganz und gar außergewöhnliche Geschichte, die die Konvention der literarischen Genres sprengt.

Valeria Luiselli, geboren 1983 in Mexiko City, schreibt für Magazine und Zeitungen wie Letras Libres und die New York Times. Sie hat für das New York City Ballet Libretti und den Essay-Band »Papeles falsos« geschrieben, der von der Kritik hoch gelobt wurde. Ihr Romandebüt »Die Schwerelosen« ist in mehrere Sprachen übersetzt worden, ebenso ihre Essays. Sie arbeitet als Lektorin, Journalistin und Dozentin und lebt in Mexico City und New York.

Verlag: http://www.kunstmann.de

Björn Bicker: Was glaubt ihr denn

In Allgemeines on 31. März 2016 at 17:23

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Es spricht der Chor der gläubigen Bürger. Doch kaum fängt einer an zu reden, da fällt ihm der andere schon ins Wort. Der Chor findet keine gemeinsame Sprache und doch ist es ein Chor, der ein Gegenüber kennt: die Ungläubigen. Globalisierung, Migration und der gleichzeitige Verlust religiöser Bindungen haben aus unseren Städten Orte der Vielfalt gemacht, religiöse Megacities. Aber was glauben die Menschen? Glauben sie, dass ihr Glaube Privatsache ist? Glauben die Menschen, dass ihr Glaube politisch ist? Glauben sie an die Freiheit der Andersdenkenden, an eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt? Welche Erwartungen haben die Gläubigen an Demokratie und Rechtsstaat?

Es erzählen die gläubigen und ungläubigen Bürger der Städte – der Bruder, der Sozialarbeiter, der DHL-Bote, die Lehrerin, die Journalistin. Sie erzählen Leilas Geschichte. Doch kaum endet die Erzählung des einen, beginnt die der anderen. Das soziale Leben findet eine gemeinsame Sprache – es geht um renitente Jugendliche, um soziales Engagement, um Einwanderung, um Heimat, um falsche und echte Bilder und den Traum vom wahren Leben. Was glauben die Menschen politisch? Lassen sie den anderen ihre Freiheit? Arbeiten sie für eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt?

Aus einer langen Recherche im religiösen Leben unserer Städte ist ein Text entstanden, der für die vielen Stimmen der Wirklichkeit einen analytischen wie poetischen Resonanzraum schafft.

Björn Bicker wurde 1972 geboren und studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Allgemeine Rhetorik in Tübingen und Wien. Danach arbeitete er am Wiener Burgtheater. Von 2001 bis 2009 war er als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 2009 arbeitet er als freier Autor, Künstler und Kurator. Er schreibt Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Essays und hat viel beachtete

theatrale Stadtprojekte auf der Grenze zwischen künstlerischer und politischer Praxis entwickelt, die sich mit Gegenwart und Zukunft der europäischen Einwanderungs-gesellschaft beschäftigen. Im Verlag Antje Kunstmann erschien 2009 sein Buch ILLEGAL. Wir sind viele, wir sind da und 2013 sein Roman WAS WIR ERBEN. Er lebt in München.

Verlag: http://www.kunstmann.de/person-1-1/bjoern_bicker-209/

Global Gardening – Bioökonomie – Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?

In Allgemeines on 2. März 2016 at 08:59

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Autoreifen aus Löwenzahn, Plastik aus Kartoffeln, Sprit aus Zucker oder Flugkerosin aus Algen: von einer »wissensbasierten Bioökonomie« erhoffen sich deren Förderer Lösungen für die zentrale Frage des 21. Jahrhunderts. Wie können in Zeiten des Klimawandels immer mehr Menschen von immer weniger Ressourcen mit Nahrung, Energie und Materialien zugleich versorgt werden?

Dabei konkurrieren Getreide und Futtermittel, Energiepflanzen, Fasern und Naturlandschaften für den Erhalt der Biodiversität schon jetzt um Flächen, Wasser und Boden. Wer in Ministerien, Konzernlaboren und Biotechnologie-Startups nachfragt, stößt auch auf andere Interessen: an neuen Forschungsgeldern, Produktideen, Märkten und der Sicherung der Ressourcen in Entwicklungsländern. In Zukunft soll die synthetische Biologie Lebensformen neu konstruieren.

Ist Bioökonomie also ein »totalitärer Ansatz«, wie Kritiker warnen oder sind neue Technologien sinnvoll? Wie müssen sich Handelsregeln, Forschungspolitik und Agrarsubventionen ändern, damit globale Vielfalt erhalten bleibt? Und wer entscheidet darüber?

Die Journalistin Christiane Grefe ist diesen Fragen nachgegangen, hat mit Politikern gesprochen, mit Ökologen, Naturschützern und Bauern. In spannenden Reportagen, Streitgesprächen und Analysen zeigt sie die Risiken wie die Chancen der Bioökonomie – und wie nötig eine Debatte darüber ist, welche Natur wir in Zukunft wollen.

Christiane Grefe, geboren 1957 in Lüdenscheid, studierte an der Deutschen Journalistenschule und Politikwissenschaft in München. Sie war freie Journalistin bei Natur, Geo Wissen und beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und arbeitet seit 1999 als Reporterin für die ZEIT. Zuletzt erschien gemeinsam mit Harald Schumann „Der globale Countdown“.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Yves Ravey – Bruderliebe

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 13. März 2012 at 10:33

Zwanzig Jahre ist es her, dass Jerry und Max sich zuletzt gesehen haben. Doch jetzt holt Max den älteren Bruder an einem grenznahen Bahnhof in der Schweiz ab und schmuggelt ihn auf Skiern über die Berge nach Frankreich. Kaum ein Wort fällt zwischen den ungleichen Brüdern, denn der Plan steht fest: Jerry, ehemals Kämpfer in Afghanistan, soll helfen, die Tochter von Max’ Chef zu entführen. Es geht um eine halbe Million Euro – und ein perfektes Verbrechen. Denn niemand im Ort wird Jerry wiedererkennen, und niemand würde auf die Idee kommen, Max, den langjährigen Vertrauten des Chefs, zu verdächtigen.

Doch bald stockt die perfekte Maschinerie, ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Hat Jerry mit dem selbstbewussten Mädchen, das Max zurückgewiesen hatte, andere Absichten? Warum zeigt er sich dem Entführungsopfer ohne Maske? Wer hat das Spiel in der Hand, bestimmt die Regeln?

Yves Ravey lehrt als Professor für bildende Kunst in seiner Geburtsstadt Besançon. Er ist Autor zahlreicher Romane und Theaterstücke und wurde vor kurzem für sein Gesamtwerk mit dem Schweizer Prix Renfer ausgezeichnet.

Verlags-URL: http://www.kunstmann.de/titel-7-7/bruderliebe-741

Hanna Lemke – Geschwisterkinder

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 16. Februar 2012 at 15:02

Eine beinahe zur Alltäglichkeit gewordene Einsamkeit umgibt Milla und Ritschie, und auch die Vertrautheit zwischen den beiden Geschwistern scheint nicht mehr zu sein als eine Erinnerung an die Kindheit. Erschöpft von den tagtäglichen Unerheblichkeiten, bringen erst der Besuch eines alten Freundes der Familie und die Einladung zu einer Hochzeit von flüchtigen Bekannten die Geschwister einander wieder näher.

Milla und Ritschie fangen an zu reden: Darüber, wie es ist, wenn man sich wieder einmal nicht verliebt. Und darüber, wie die Angst vor all dem wächst, was sich im Leben falsch anfühlt. So beginnt eine zarte Annäherung, die darauf beruht, dass nicht alles, was wir übereinander zu wissen meinen, stimmt und nicht jede Erinnerung wahrhaftig ist.

Hanna Lemke, geboren 1981 in Wuppertal, studierte von 2002 bis 2006 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2010 erschien ihr Debüt “Gesichertes” im Verlag Antje Kunstmann. Sie lebt in Berlin.

Kunstmann-Verlag: http://www.kunstmann.de/titel-1-1/geschwisterkinder-826

Couch Fiction – Wie eine Psychotherapie funktioniert

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 4. Oktober 2011 at 14:52

Mehr als ein Drittel der Bevölkerung sucht mindestens einmal im Leben die Hilfe eines Psychotherapeuten. Doch trotz Woody Allen und Psychoboom – im privaten Bereich wird darüber noch immer kaum gesprochen, und die wenigsten Leute haben eine Vorstellung davon, was sie bei einer Therapie eigentlich konkret erwartet.

Dieses ungewöhnliche Buch erlaubt einen Blick durchs Schlüsselloch in eine therapeutische Praxis – und direkt in die Köpfe von Therapeutin und Patienten. In eingängigen, comicartigen Illustrationen erzählt es von den Ängsten und Frustrationen, den Gedankenschleifen und Durchbrüchen, den Risiken und den Erfolgen während eines Jahres psychotherapeutischer Sitzungen. Ergänzt wird diese mit Witz und Empathie erzählte Bildergeschichte durch kurze, prägnante Texte, die die nötigen theoretischen Grundlagen zum Verständnis liefern. Kürzer und unterhaltsamer kann man nicht erfahren, was Psychotherapie ist, auf welchen Grundlagen sie aufbaut, wie sie funktioniert.

Philippa Perry wurde 1957 geboren und hat über zwanzig Jahre im Bereich der Therapie gearbeitet, davon zehn Jahre in ihrer eigenen psychotherapeutischen Praxis in London. Sie ist mit dem bekannten britischen Keramik-Künstler und Turner-Prize-Träger Grayson Perry verheiratet.

Junko Graat wurde in Japan geboren und hat dort Design studiert. Sie kam zum Studium der Europäischen Gartenarchitektur nach England. Heute ist sie als Landschaftsgärtnerin und Illustratorin tätig.

Weitere Informationen: http://www.kunstmann.de/titel-0-0/couch_fiction-782

Frauen – der Roman von Steinar Bragi

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 14. September 2011 at 09:46

Die junge Künstlerin Eva Einársdottir trifft sich in New York mit einem isländischen Banker, der ihr eine Förderung ihres nächsten Dokumentarfilms in Aussicht gestellt hat. Es geht ihr nicht gut. Beruflich nicht, und auch privat steht sie vor einem Scherbenhaufen: Hrafn, ihre große Liebe, hat sich von ihr abgewendet und ist zurück nach Island gegangen. Er ist mit dem plötzlichen Tod ihrer kleinen Tochter nicht fertig geworden. Und sie auch nicht. Sie betäubt sich mit Alkohol und Zigaretten und kann nur daran denken, Hrafn wieder zurückzuholen.

Im Gespräch mit dem Banker erzählt sie mehr von sich, als sie will, und er bietet ihr an, sein verwaistes Luxusappartement in Reykjavik zu hüten. Ein Glücksfall. Aber als sie dort ist, hat Eva immer mehr das Gefühl, dass man sie in eine Falle gelockt hat. Dass sie das Objekt einer perfiden Inszenierung ist, in der die Grenzen zwischen Realität, Albtraum und Kunst zunehmend verschwimmen…

Wie ein Thriller beginnt der Roman des jungen isländischen Autors Steinar Bragi und zeichnet das vielleicht radikalste Bild Islands vor der Finanzkrise – ein Land, in dem unter der Oberfläche des letzten Booms immer das Unheimliche, der Wahnsinn und das Grauen lauern.

Steinar Bragi, geboren 1975, studierte Komparatistik und Philosophie an der Universität Island. Mit 23 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband »Svarthol« und seinen ersten Roman »Turnin«. Sein Roman »Frauen« wurde von der Kritik hoch gelobt und für den Nordic Council Literature Prize nominiert.

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.kunstmann.de/titel-0-0/frauen-699

Helmut Schmidt. Politik ist ein Kampfsport – Eine Revue in Originaltönen

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 6. September 2011 at 05:31

Helmut Schmidt, geboren 1918, war Hamburger Innensenator, wehrpolitischer Experte der SPD, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Bundesverteidigungs-, Finanz- und Wirtschaftsminister und von 1974 bis zu seinem Sturz im Herbst 1982 Bundeskanzler. Sein Leben, das beinahe die Zeitspanne eines Jahrhunderts umfasst, ist oft beleuchtet, dokumentiert und kommentiert worden, in Filmen, voluminösen Biografien und Features.

Jürgen Roth wählt einen anderen Zugang. Aus zahllosen Reden Schmidts hat er die lässigsten und schneidigsten Passagen zusammengestellt und bringt Schmidts phänomenale Auftritte im Bundestag in den 50er und 60er Jahren genauso wieder in Erinnerung wie die heftigen und deftigen Auseinandersetzungen mit seinem virtuosesten Widerpart, Franz Josef Strauß. Entstanden ist so ein Kaleidoskop grandioser rhetorischer Momente, ein rasantes, komisches und mitunter auch melancholisches Hörbild.

Sprecher: Gert Heidenreich

Autor: Jürgen Roth, geboren 1968, lebt als Schriftsteller und Journalist in Frankfurt am Main. Zahlreiche Bücher und CDs, darunter „Stoibers Vermächtnis“ und „Der Untergang des Bayernlandes“ (zusammen mit Hans Well, 2007 und 2008) sowie „Sie Düffeldoffel da!“ (2010).

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.kunstmann.de/titel-0-0/helmut_schmidt_politik_ist_ein_kampfsport-765

Damals, am Meer

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 1. Juli 2011 at 15:14

Back to the roots: drei Männer in einem Auto, auf einer Reise quer durch Italien, zurück ans Meer.

Drei Männer in einem Auto, drei Generationen auf einer Reise quer durch Italien. Nicola und sein Vater haben sich breitschlagen lassen, Großvater Leonardo zu begleiten, um die Wohnung am Meer zu verkaufen, unten in Apulien, wo schon lange keiner mehr war. Das sind sie dem Nonno schuldig, der, »groß und stark wie ein Krieger«, Analphabet und Kommunist, alle Kinder und Enkel der Familie erzogen hat, die der Arbeit wegen in den Norden gezogen ist. Doch jetzt scheint die große Familie auseinanderzufallen, und für jeden stellt sich die Frage: Wo bin ich wirklich zu Hause?

Widerwillig machen sich Großvater, Vater und Sohn gemeinsam auf den Weg, jeder erfüllt von seinen ganz eigenen Erinnerungen. Für Nicola ist »la casa al mare« das Feriendomizil, der Ort der ersten Liebschaften, für den Vater die Erinnerung an seine eigene Jugend, für Nonno Leonardo die Heimat, in die doch alle einmal zurückkehren wollten, das letzte gemeinsame Bindeglied. Behutsam nähern sich die drei ganz unterschiedlichen Männer einander an. Drei Generationen, die sich erinnern, drei Sprachen, um das Italien von gestern und heute zu erzählen, die Emigration und den Verlust der Wurzeln, den Wunsch, neu aufzubrechen und einen Ort zu finden, an dem man bleiben will.

Marco Balzano wurde in Mailand geboren, wo er Italienische Literatur unterrichtet. Er schreibt für Zeitschriften und hat bereits einen Gedichtband und Essays veröffentlicht. »Damals, am Meer« ist sein erster Roman.

Verlagsinfo und Bestellung: http://www.kunstmann.de/titel-0-0/damals_am_meer-734

Noch eine Theorie über das Glück

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 23. März 2011 at 07:21

Mit zwölf sauste Paul Guest zum Spaß auf einem alten Fahrrad einen Hang hinunter, als er merkte, dass die Bremsen nicht funktionierten. In dem Graben vor ihm lag ein Betonrohr, und er brach sich zwei Halswirbel.

Mit zwölf gelähmt zu sein, unfähig, auch nur einen Muskel zu kontrollieren – die Chance, je wieder ein selbstbestimmtes, eigenständiges Leben zu führen, war gleich null. Paul Guest schaffte es trotzdem. »Noch eine Theorie über das Glück« ist die Geschichte einer Rückeroberung, eines ganz anderen Wegs ins Erwachsenenleben – eine Geschichte voller Humor und Selbstironie, Lebensmut und poetischer Kraft. Hautnah und berührend erzählt Paul Guest von dem Heranwachsenden, der, in seinen Körper eingesperrt, in einem Sturm der Gefühle zu bestehen versucht.

Erzählt von seiner Angst vor falschem Mitleid, seinem Kampf um einen Rest von Intimität und Unabhängigkeit, seiner Verblüffung, als sich ein Mädchen in ihn verliebt. Der überschäumenden Hoffnung, als die ersten Empfindungen wiederkehren. Und davon, wie er nach und nach die Kontrolle über sein Leben zurückgewinnt, sich neu erfindet: die ersten Gedichte schreibt, in eine andere Stadt zieht, ein Buch veröffentlicht, die Liebe entdeckt.

Paul Guest – Noch eine Theorie über das Glück

Aus dem Englischen von Malte Krutzsch

Gebunden mit Schutzumschlag

176 Seiten, 18.90 EUR

ISBN 978-3-88897-706-0

http://bit.ly/hkg5ya

Matthias Egersdörfer – mündlich (Hörbuch)

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 17. März 2011 at 09:57

Matthias Egersdörfer, der vielfach ausgezeichnete und zuletzt mit dem Deutschen Kleinkunstpreis prämierte Senkrechtstarter der deutschen Kabarettszene, präsentiert seine neue CD »mündlich«. Endlich erfahren wir alles über den Zusammenhang von Bauhaus und Arschgeweih, das Geheimnis der langsamsten Rolltreppe der Welt (in Egersdörfers Heimatstadt Fürth) und die Mysterien der modernen Navigationssysteme. Egersdörfer erzählt von seiner Kindheit mit Karamalz, Dany plus Sahne, mit Uhu zusammengeklebten Ameisenlöchern und von seinen Schwierigkeiten bei Bastelarbeiten, unvorteilhaften Faschingskostümen oder schönen Wörtern, die man sein ganzes Leben nicht vergisst.

Allesamt sehr seltsam-komische Geschichten, die Matthias Egersdörfer auf unvergleichliche Weise zum Besten gibt, denn er ist nicht nur ein begnadeter Komiker, sondern auch »ein brillanter, sehr bildhafter Erzähler, tief poetisch, melancholisch« (Süddeutsche Zeitung). Musikalisch begleitet wird er vom Tubisten Heinrich Filsner, der munter zwischen den »Fränkischen Straßenmusikanten« und einer mit Drum-Computer und elektronischen Effekten angereicherten Ambient Music hin- und herwechselt.

Matthias Egersdörfer, geboren 1969, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie sowie freie Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Für sein Schaffen wurde er mit zahllosen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Passauer Scharfrichterbeil, dem Münchner Kabarettkaktus und dem Hamburger Comedy Pokal. 2010 wird er den Bayerischen Kabarettpreis (Kategorie Senkrechtstarter) und den Deutschen Kleinkunstpreis erhalten.

Matthias Egersdörfer – mündlich (Hörbuch)

CD, 14.90 EUR

ISBN 978-3-88897-713-8

http://bit.ly/hT3H86

Hilary Belle Walker – Italienisch für Liebhaber

In Allgemeines, Online-PR, Social Media on 14. März 2011 at 09:35

Eine Amerikanerin in Mailand: Nur in Italien kann man wirklich leben – davon ist Hilary, Anfang dreißig und aus San Francisco, fest überzeugt. Und nichts hat diese Überzeugung im Kern erschüttert, auch wenn sie sich als Buchhändlerin in Mailands eleganter Innenstadt gerade mal ein Dachkämmerchen zur Untermiete leisten kann, in das auch noch der melancholische Riesenhund Bartleby passen muss. Und Hoeplis Großes Englisch-Italienisches Wörterbuch, unverzichtbar bei der Orientierung im Alltag und als Safe für die spärliche Barschaft.

Wollte sie das eigentlich wirklich, soviel urbane Bohème? Sucht man in der geliebten Fremde das ganz Andere – oder einen Ort, den man endlich Zuhause nennen kann?

In zehn wunderbar komischen Episoden folgen wir Hilarys unerschrockenen Versuchen, ihre Träume in den Alltag zu retten: wie sie den Dieb des heißgeliebten blauen Fahrrads zur Strecke bringt. Sich als reiche Erbin tarnt, um endlich ihre Traumvilla von innen zu sehen. Wie sie ein Date mit dem berühmten Jungschriftsteller in den Sand setzt und die unbegreiflichen Bücherwünsche ihrer exzentrischen Kunden zu erfüllen versucht. Und dabei Seite für Seite dem ganz großen Traum näherkommt: dem Ersten Eigenen Buch, mit ganz persönlichem Strichcode …

Walker, Hilary Belle – Italienisch für Liebhaber

Aus dem Italienischen von Sylvia Höfer

320 Seiten, 19.90 EUR

Gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-88897-701-5

http://bit.ly/glcDc2

Skippy stirbt – der dreibändige Roman von Paul Murray

In Allgemeines on 10. Januar 2011 at 09:31

Ruprecht Van Doren ist ein übergewichtiges Genie, seine Hobbies sind komplexe Mathematik und die Suche nach außerirdischer Intelligenz.

Mit Daniel ›Skippy‹ Juster teilt er sich ein Zimmer im Turm des Seabrook College, einer altehrwürdigen Dubliner Institution, in der sich keiner so richtig für die beiden interessiert. Aber als Skippy sich in Lori verliebt, eine Frisbee spielende Schönheit aus der Mädchenschule gegenüber, haben auf einmal alle möglichen Leute Interesse – auch Carl, Teilzeit-Drogendealer und offizieller Schulpsychopath.

Während seine Lehrer mit der Modernisierung kämpfen und Ruprecht versucht, ein Portal in ein paralleles Universum zu öffnen, steuert Skippy, im Namen der Liebe, auf einen Showdown zu – in Form eines fatalen Doughnut-Wettessens, das nur eine Person überleben wird …

Pressestimmen:

Ein lauter, witziger, tragischer und unendlich ­einfalls­reicher Roman – Paul Murray schreibt ­einfach brillant! The Times

Paul Murrays Sprachmächtigkeit ist beeindruckend – eine Kombination aus unmittelbarem Witz und ­beobachtungsgenauer Poesie, die die ­elegische Schönheit des Alltags feiert. Genial. The Daily Mail

Nominiert für den Booker Prize 2010

Aus dem Englischen von Rudolf Hermstein und Martina Tichy

3 Bände im Schuber, ca. 26.00 EUR, ca. 782 Seiten

ISBN 978-3-88897-700-8

http://www.kunstmann.de