Frank-Michael Preuss

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Björn Bicker: Was glaubt ihr denn

In Allgemeines on 31. März 2016 at 17:23

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Es spricht der Chor der gläubigen Bürger. Doch kaum fängt einer an zu reden, da fällt ihm der andere schon ins Wort. Der Chor findet keine gemeinsame Sprache und doch ist es ein Chor, der ein Gegenüber kennt: die Ungläubigen. Globalisierung, Migration und der gleichzeitige Verlust religiöser Bindungen haben aus unseren Städten Orte der Vielfalt gemacht, religiöse Megacities. Aber was glauben die Menschen? Glauben sie, dass ihr Glaube Privatsache ist? Glauben die Menschen, dass ihr Glaube politisch ist? Glauben sie an die Freiheit der Andersdenkenden, an eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt? Welche Erwartungen haben die Gläubigen an Demokratie und Rechtsstaat?

Es erzählen die gläubigen und ungläubigen Bürger der Städte – der Bruder, der Sozialarbeiter, der DHL-Bote, die Lehrerin, die Journalistin. Sie erzählen Leilas Geschichte. Doch kaum endet die Erzählung des einen, beginnt die der anderen. Das soziale Leben findet eine gemeinsame Sprache – es geht um renitente Jugendliche, um soziales Engagement, um Einwanderung, um Heimat, um falsche und echte Bilder und den Traum vom wahren Leben. Was glauben die Menschen politisch? Lassen sie den anderen ihre Freiheit? Arbeiten sie für eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt?

Aus einer langen Recherche im religiösen Leben unserer Städte ist ein Text entstanden, der für die vielen Stimmen der Wirklichkeit einen analytischen wie poetischen Resonanzraum schafft.

Björn Bicker wurde 1972 geboren und studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Allgemeine Rhetorik in Tübingen und Wien. Danach arbeitete er am Wiener Burgtheater. Von 2001 bis 2009 war er als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 2009 arbeitet er als freier Autor, Künstler und Kurator. Er schreibt Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Essays und hat viel beachtete

theatrale Stadtprojekte auf der Grenze zwischen künstlerischer und politischer Praxis entwickelt, die sich mit Gegenwart und Zukunft der europäischen Einwanderungs-gesellschaft beschäftigen. Im Verlag Antje Kunstmann erschien 2009 sein Buch ILLEGAL. Wir sind viele, wir sind da und 2013 sein Roman WAS WIR ERBEN. Er lebt in München.

Verlag: http://www.kunstmann.de/person-1-1/bjoern_bicker-209/

Warum Kundenorientierung in Unternehmen so wichtig ist – ein Interview

In Allgemeines on 30. März 2016 at 15:45

Hannover-Südstadt Blog

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Corinna Dröge, Geschäftsführerin der Agentur KunO im Gespräch mit Frank-Michael Preuss über die Bedeutung der Kundenorientierung in Unternehmen

Unter Kundenorientierung werden in der Betriebswirtschaftslehre die Anteile einer Prozessorientierung und Marketingausrichtung verstanden, mit Hilfe derer die Abhängigkeit der Unternehmen vom Kunden in den Mittelpunkt unternehmerischer Entscheidungen gestellt wird. (Wikipedia)

Was bedeutet Kundenorientierung für den praktischen Unternehmensalltag?

Kundenorientierung bedeutet, unternehmerische Entscheidungen an den Kunden und ihren Bedürfnissen auszurichten. Das Produktangebot ist heute riesig, die Preisbildung durch das Internet transparent und aggressiv. Der Wettbewerb ist hart. So entscheidet letztendlich die Kundenzufriedenheit oder eher noch die individuelle Kundenbegeisterung ob jemand kauft, wiederholt kauft und weiterempfiehlt.

Bei der Vielfalt der Kundengruppen, der zunehmenden Differenzierung und der wachsenden Anzahl an Vertriebswegen ist die Umsetzung von Kundenorientierung eine sehr komplexe Aufgabe. Umso wichtiger ist für Unternehmen, die Klarheit in der strategischen Ausrichtung sowie eine strukturierte und systematische Vorgehensweise bei der Umsetzung geplanter kundenorientierter Maßnahmen und Projekten.

Wie…

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Warum Kundenorientierung in Unternehmen so wichtig ist – ein Interview

In Allgemeines on 30. März 2016 at 15:14

Corinna Dröge, Geschäftsführerin der Agentur KunO im Gespräch mit Frank-Michael Preuss über die Bedeutung der Kundenorientierung in Unternehmen

Unter Kundenorientierung werden in der Betriebswirtschaftslehre die Anteile einer Prozessorientierung und Marketingausrichtung verstanden, mit Hilfe derer die Abhängigkeit der Unternehmen vom Kunden in den Mittelpunkt unternehmerischer Entscheidungen gestellt wird. (Wikipedia)

Was bedeutet Kundenorientierung für den praktischen Unternehmensalltag?

Kundenorientierung bedeutet, unternehmerische Entscheidungen an den Kunden und ihren Bedürfnissen auszurichten. Das Produktangebot ist heute riesig, die Preisbildung durch das Internet transparent und aggressiv. Der Wettbewerb ist hart. So entscheidet letztendlich die Kundenzufriedenheit oder eher noch die individuelle Kundenbegeisterung ob jemand kauft, wiederholt kauft und weiterempfiehlt.

Bei der Vielfalt der Kundengruppen, der zunehmenden Differenzierung und der wachsenden Anzahl an Vertriebswegen ist die Umsetzung von Kundenorientierung eine sehr komplexe Aufgabe. Umso wichtiger ist für Unternehmen, die Klarheit in der strategischen Ausrichtung sowie eine strukturierte und systematische Vorgehensweise bei der Umsetzung geplanter kundenorientierter Maßnahmen und Projekten.

Wie können die aus den Kundeninformationen gewonnenen Erkenntnisse in nachhaltige Produkt- und Dienstleistungslösungen umgesetzt werden?

In vielen Organisationen fürchtet man sich vor „beschwerenden Kunden“. Dabei meldet sich immer nur ein geringer Anteil an Kunden, um die persönliche Unzufriedenheit kund zu tun. Und denen die sich melden, sollte ein Unternehmen dankbar sein, denn es sind in der Regel Fans, die an optimalen Produkt- oder Dienstleistungslösungen interessiert sind.

Für Unternehmen ist es eine große Chance mit Kunden direkt ins Gespräch zu kommen und deren Bedürfnisse genauer zu verstehen. Oft wird erst dadurch deutlich, was am Produkt oder an einer Leistung noch fehlt. Beschwerden und Reklamationen sind wertvoll, denn sie sind oft der Motor für neue Entwicklungen oder Produktdifferenzierungen.

Mit welchen Erfolgsformeln macht man ein Unternehmen langfristig kundenorientierter?

Konkret bedeutet es für Unternehmen eine kundenorientierte Unternehmensstrategie zu formulieren, Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass die eigenen Mitarbeiter sich als interne Kunden wertgeschätzt fühlen und in Entwicklungen aktiv eingebunden sind.

In Unternehmen veranstalten wir oft Workshops, in denen, wenn möglich, alle (betreffenden) Mitarbeiter aktiv teilnehmen. Workshop-Themen sind z. B.: „ Wie setzen wir die Ziele, die neuen Strategien oder die Veränderungen erfolgreich um?“ „Wie sieht unser Leitbild aus“, „Wie entwickeln wir uns zur Marke?“, „Unternehmenskultur – Wie wollen wir miteinander kommunizieren?“, „Was brauchen wir um erfolgreich(er) zu werden?“…

Dieser Prozess der Mitarbeiterpartizipation schafft Aktion, Motivation und Begeisterung. So kann es gelingen, aktive Markenbotschafter zu entwickeln, die das Corporate Identity authentisch nach innen und außen verkörpern und vom Kunden begeisternd wahrgenommen werden. Dafür zahlt er gerne mehr!

Für eine wirksame Umsetzung von Kundenorientierung empfehlen wir Unternehmern eine Prozessberatung und -begleitung, Training und Coaching für Führungskräfte und Mitarbeiter. So findet eine nachhaltig kundenorientierte Entwicklung für Organisation. Führung und Mitarbeiter statt.

Was hat ein Unternehmen von einem externen Berater, wenn es um Kundenorientierung geht?

Mit einem offenen und kundenorientierten Blick analysiert ein externer Berater ganzheitlich die Unternehmenssituation und -entwicklung. Die betriebsfremde aber zugleich marktorientierte Perspektive und das neutrale Feedback eines Experten bringen Stärken und Schwächen deutlicher ans Licht. Sowohl bei der Strategie- oder Lösungsentwicklung als auch bei deren Umsetzung ist ein Berater, ein guter Ratgeber oder ein motivierender Moderator. Neue (Er)Kenntnisse und Impulse zur strukturierten nachhaltigen Veränderung sind der Gewinn.

Kontakt: Agentur KunO

Corinna Dröge (Geschäftsführung) Schwarzer Bär 4

30449 Hannover

Telefon: +49 (0) 511 – 76 82 11 26

info@agentur-kuno.de

http://www.agenturkuno.de

Corinna Dröge – Vertriebsexpertin, Prozessberaterin und Inhaberin der Agentur KunO: Corinna Dröge hat den Vertrieb bei Markenherstellern in der Möbel-, Möbelzulieferindustrie von der Pike auf gelernt: im Innen- und Außendienst – nach einem abgeschlossenen BWL-/Marketingstudium auch als Marketing-/Vertriebsleiterin Deutschland. Ihre Coaching-Ausbildungen befähigen sie zudem empathisch mit Menschen umzugehen, sie zu motivieren und anzuleiten. In dem Studium der Arbeitswissenschaft hat sie sich mehr „Organisations- und Führungswissen“, einen umfangreichen Methodenkoffer und ein gutes Netzwerk erarbeitet, dass sie und ihr Team heute für die Kunden und ihre Anliegen vielfältig einsetzen. Die Zertifizierungen Beraterin Offensive Mittelstand und Beraterin unternehmenswert:Mensch unterstreichen die Beratungskompetenz und ermöglichen Unternehmern kleiner und mittelständischer Unternehmen bei Bedarf eine Beratungsförder

Was bringt es Unternehmen, Kaffeevollautomaten als Service zu mieten?

In Allgemeines on 10. März 2016 at 09:55

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Dietrich Bergmann von der Coffeeontop GmbH im Gespräch mit Frank-Michael Preuss

Einen Kaffeevollautomaten zu mieten, bzw. zu leihen ist eine praktische Alternative zum oft recht teuren Neukauf. Der Kunde erhält dann ein Gerät, das genau auf den Bedarf des Unternehmens zugeschnitten ist. Vorteil dabei: er zahlt einen festgelegten monatlichen Mietpreis und der Anbieter übernimmt in der Regel die Wartung und nötige Reparaturen vor Ort.

  1. Herr Bergmann, was bringt es Unternehmen, Kaffeevollautomaten als Service zu mieten?

Kaffee bewirkt Kreativität, Vitalität und Engagement bei Mitarbeitern und Chefs. Unternehmen mit einem höheren Anspruch an das eigene Personal entscheiden sich sehr bewusst für eine gute Kaffeeversorgung. Im Kundenumgang trägt guter Kaffee erheblich zum Image und Geschäftserfolg bei. Die positive gesundheitliche Eigenschaft von Kaffee wurde in Studien immer wieder bestätigt. In Deutschland wird mehr Kaffee als Mineralwasser getrunken.

  1. Wo liegt der Unterschied zwischen „mieten, leihen und leasen“?

Das Ausleihen von Geräten bezieht sich meist auf kurze Einsätze, wie Messen oder Feiern. Leasing ist typischerweise eher eine Finanzierungsform, während unser Mietsystem auf den reinen Nutzwert hin strukturiert ist. Der Aufwand bleibt immer kalkulierbar.

  1. Was kostet die Miete eines Kaffeevollautomaten? Und was ist darin enthalten?

Die Monatsmieten sind stark von dem Einsatz und der damit verbundenen Modellwahl abhängig. Die üblichen Mieten bewegen sich aber zwischen € 69,- bis € 199,-. Wichtig ist, dass wir keine versteckten Kosten haben. So sind Verschleißreparaturen, Inspektionen, Leihgeräte, Kundendienst, vor Ort Service, etc. inclusive.

  1. Welche Alleinstellungsmerkmale besitzen Sie?

Wir reden bewusst über die neue Kaffeefreiheit! So sind Modellwechsel jederzeit problemlos möglich, unsere Kunden passen die Kaffeevollautomaten optimal Ihrem jeweiligen Bedarf an. Die Geräteauswahl wird durch die Testmöglichkeit von 4-Wochen einfach leicht. Die Wahl der verwendeten Kaffeebohnen ist frei – wir bieten aber auch eigene Kaffees der KXR-Klasse speziell für Vollautomaten an. Unser Service arbeitet kundenorientiert schnell und zuverlässig – wenn erforderlich stellen wir Leihgeräte auf.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Bergmann.

Kontakt:

Coffeeontop GmbH

Oberstr.26

30167 Hannover

Tel: 0800 33 4 3000

Email: info@coffeeontop.de

Web: http://www.coffeeontop.de

Global Gardening – Bioökonomie – Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?

In Allgemeines on 2. März 2016 at 08:59

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Autoreifen aus Löwenzahn, Plastik aus Kartoffeln, Sprit aus Zucker oder Flugkerosin aus Algen: von einer »wissensbasierten Bioökonomie« erhoffen sich deren Förderer Lösungen für die zentrale Frage des 21. Jahrhunderts. Wie können in Zeiten des Klimawandels immer mehr Menschen von immer weniger Ressourcen mit Nahrung, Energie und Materialien zugleich versorgt werden?

Dabei konkurrieren Getreide und Futtermittel, Energiepflanzen, Fasern und Naturlandschaften für den Erhalt der Biodiversität schon jetzt um Flächen, Wasser und Boden. Wer in Ministerien, Konzernlaboren und Biotechnologie-Startups nachfragt, stößt auch auf andere Interessen: an neuen Forschungsgeldern, Produktideen, Märkten und der Sicherung der Ressourcen in Entwicklungsländern. In Zukunft soll die synthetische Biologie Lebensformen neu konstruieren.

Ist Bioökonomie also ein »totalitärer Ansatz«, wie Kritiker warnen oder sind neue Technologien sinnvoll? Wie müssen sich Handelsregeln, Forschungspolitik und Agrarsubventionen ändern, damit globale Vielfalt erhalten bleibt? Und wer entscheidet darüber?

Die Journalistin Christiane Grefe ist diesen Fragen nachgegangen, hat mit Politikern gesprochen, mit Ökologen, Naturschützern und Bauern. In spannenden Reportagen, Streitgesprächen und Analysen zeigt sie die Risiken wie die Chancen der Bioökonomie – und wie nötig eine Debatte darüber ist, welche Natur wir in Zukunft wollen.

Christiane Grefe, geboren 1957 in Lüdenscheid, studierte an der Deutschen Journalistenschule und Politikwissenschaft in München. Sie war freie Journalistin bei Natur, Geo Wissen und beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und arbeitet seit 1999 als Reporterin für die ZEIT. Zuletzt erschien gemeinsam mit Harald Schumann „Der globale Countdown“.

Verlag: http://www.kunstmann.de/